Wir meinen: das Argument ist teilweise richtig.
Tatsächlich sollte die Struktur eines kommunalen Unternehmens maximal transparent sein, denn schließlich wird der Staat hier zum Unternehmer mit unseren Steuergeldern.
Skeptisch aber sind wir, wenn die Versorger auf sog. "Benchmarking" verweisen, dessen Bewertungsmaßstäbe selbst intransparent und/oder dessen Zielwerte undefiniert sind. Auch problematisch ist es u.E., wenn Experten betonen, dass Effizienzgesichtspunkt dabei vertraulich behandelt würden.
Effizienzanalysen sind zwar grundsätzlich Betriebsgeheimnisse, die vor Mitbewerbern geschützt werden sollten. Im Fall von Wasserversorgern aber gibt es aber gerade keinen Bedarf für diesen Schutz, da es gerade keine Mitbewerber gibt. Transparent darf daher nicht bedeuten, das nur bestimmte Informaitonen präsentiert werden.

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